Montag, 12. November 2007

Ein bisschen Werbung in eigener Sache:

Lesung
ABWEHR - Ausgequälte Texte

Die AutorInnen lesen aus der Anthologie.

Mitwirkende: Bettina, Peter, Valentin, Ronald, Ruth, Agnes, Nina, Franz, Roman und Christine



WO:
Kunst- und Kulturlokal CELESTE - 5., Hamburger Straße 18 (U4-Pilgramgasse)


WANN: Mittwoch, 21. November 2007, 19.30 Uhr

Das Buch sowie weitere Artikel der Edition Schreiblöwe können nach der Lesung vor Ort käuflich erworben werden.

Freitag, 9. November 2007

Den Reis versus das Salz streuen



Bei einem Eigungstest eines PR-Lehrgangs einer der meist überfülltesten Universitäten Wiens las ich folgende Frage:

Was streuen die Sumo-Ringer vor dem Kampf?

Mir war damals klar, dass es sich nur um Reis handeln kann (so wie Sydney ja auch die Hauptstadt Australiens ist), hier scheiden aber die Geister, denn mal liest man Reis, mal liest man Salz:

Zeremonie und Kampf

Beim Betreten des Rings, dem so genannten Dohyo, wirft jeder Kämpfer eine Handvoll Salz auf den Boden. Dieses Ritual soll böse Geister vertreiben. Anschließend zeigen die Ringer durch rituelle Gesten, dass sie unbewaffnet sind. Dann gehen sie in Kampfstellung - ein weiteres Ritual das Minuten dauern kann. Gibt der Ringrichter das Startzeichen, gilt es, den Gegner entweder aus dem Ring zu stoßen oder ihn zu Fall zu bringen. Dieses eher einfache Ziel wird durch die Kampftechniken zu einer hochkomplexen Angelegenheit: Über 70 verschiedene Techniken beherrscht jeder Sumo-Ringer. Oftmals dauern die Kampfanalysen der Sportreporter um ein vielfaches länger als der Kampf selbst.
Aus heutiger Sicht also meine einzig logische Antwort:

Salz, denn beim Reis würden Sie ausrutschen...und der Beweis ist hier:

Antworten

Neulich in der Rubrik "Wissenschaft":
"Ein direkter Blick und ein strahlendes Lächeln, hat der britische Forscher Ben Jones festgestellt, seien die Signale, daß jemand ein passender Partner sei. Teilnehmer an den schottischen unis Aberdeen und Stirling fühlten sich angesichts solcher Stimuli sicherer."
Mein Gott! Das ändert ja ALLES! Wenn es die Wissenschaft nicht gäbe! Bis dato dachte ich immer, ein verschämt-gesenkter Blick oder verbittert heruntergezogene Mundwinkel wären die Stimuli, die jemandem signalisieren, daß ich ein passender Partner wäre! Bin ich froh, daß ich den Standard lese- jetzt WEISS ich endlich was ich all die Jahre falsch gemacht habe. Leider läßt die Zeitung in dieser Kurzmeldung einiges beiseite- erstens, frage ich mich gerade, passender Partner WOFÜR? Vielleicht ging es ja bei dem Experiment auch um die Auswahl des neuen Banknachbarn. Naja. Nicht zu viel nachdenken, sondern einfach mit diesen zwei Attributen (Strahlendes Lächeln, direkter Blick) bewaffnet hinaus in die Welt gehen und ein paar fremden Menschen in der Strassenbahn ein "sicheres Gefühl" mit auf den Weg geben (und- wer weiß? des nachts werden sie sich im Bett wälzen und das Gefühl nicht loswerden, heute ihren "passenden Partner" gesehen zu haben....). und vielleicht die Forschung animieren, demnächst zu testen, ob vielleicht lautes Rülpsen oder fetttriefendes Haar eine ABSTOSSENDE Wirkung auf das Gegenüber haben. Dann wäre mir auch wieder SEHR geholfen.

(PS Bitte um Verzeihung, mein "u" ist kaputt- daher die kleinen Anfangs-u´s... *strahlendlächel*)