Montag, 12. November 2007

Ein bisschen Werbung in eigener Sache:

Lesung
ABWEHR - Ausgequälte Texte

Die AutorInnen lesen aus der Anthologie.

Mitwirkende: Bettina, Peter, Valentin, Ronald, Ruth, Agnes, Nina, Franz, Roman und Christine



WO:
Kunst- und Kulturlokal CELESTE - 5., Hamburger Straße 18 (U4-Pilgramgasse)


WANN: Mittwoch, 21. November 2007, 19.30 Uhr

Das Buch sowie weitere Artikel der Edition Schreiblöwe können nach der Lesung vor Ort käuflich erworben werden.

Freitag, 9. November 2007

Den Reis versus das Salz streuen



Bei einem Eigungstest eines PR-Lehrgangs einer der meist überfülltesten Universitäten Wiens las ich folgende Frage:

Was streuen die Sumo-Ringer vor dem Kampf?

Mir war damals klar, dass es sich nur um Reis handeln kann (so wie Sydney ja auch die Hauptstadt Australiens ist), hier scheiden aber die Geister, denn mal liest man Reis, mal liest man Salz:

Zeremonie und Kampf

Beim Betreten des Rings, dem so genannten Dohyo, wirft jeder Kämpfer eine Handvoll Salz auf den Boden. Dieses Ritual soll böse Geister vertreiben. Anschließend zeigen die Ringer durch rituelle Gesten, dass sie unbewaffnet sind. Dann gehen sie in Kampfstellung - ein weiteres Ritual das Minuten dauern kann. Gibt der Ringrichter das Startzeichen, gilt es, den Gegner entweder aus dem Ring zu stoßen oder ihn zu Fall zu bringen. Dieses eher einfache Ziel wird durch die Kampftechniken zu einer hochkomplexen Angelegenheit: Über 70 verschiedene Techniken beherrscht jeder Sumo-Ringer. Oftmals dauern die Kampfanalysen der Sportreporter um ein vielfaches länger als der Kampf selbst.
Aus heutiger Sicht also meine einzig logische Antwort:

Salz, denn beim Reis würden Sie ausrutschen...und der Beweis ist hier:

Antworten

Neulich in der Rubrik "Wissenschaft":
"Ein direkter Blick und ein strahlendes Lächeln, hat der britische Forscher Ben Jones festgestellt, seien die Signale, daß jemand ein passender Partner sei. Teilnehmer an den schottischen unis Aberdeen und Stirling fühlten sich angesichts solcher Stimuli sicherer."
Mein Gott! Das ändert ja ALLES! Wenn es die Wissenschaft nicht gäbe! Bis dato dachte ich immer, ein verschämt-gesenkter Blick oder verbittert heruntergezogene Mundwinkel wären die Stimuli, die jemandem signalisieren, daß ich ein passender Partner wäre! Bin ich froh, daß ich den Standard lese- jetzt WEISS ich endlich was ich all die Jahre falsch gemacht habe. Leider läßt die Zeitung in dieser Kurzmeldung einiges beiseite- erstens, frage ich mich gerade, passender Partner WOFÜR? Vielleicht ging es ja bei dem Experiment auch um die Auswahl des neuen Banknachbarn. Naja. Nicht zu viel nachdenken, sondern einfach mit diesen zwei Attributen (Strahlendes Lächeln, direkter Blick) bewaffnet hinaus in die Welt gehen und ein paar fremden Menschen in der Strassenbahn ein "sicheres Gefühl" mit auf den Weg geben (und- wer weiß? des nachts werden sie sich im Bett wälzen und das Gefühl nicht loswerden, heute ihren "passenden Partner" gesehen zu haben....). und vielleicht die Forschung animieren, demnächst zu testen, ob vielleicht lautes Rülpsen oder fetttriefendes Haar eine ABSTOSSENDE Wirkung auf das Gegenüber haben. Dann wäre mir auch wieder SEHR geholfen.

(PS Bitte um Verzeihung, mein "u" ist kaputt- daher die kleinen Anfangs-u´s... *strahlendlächel*)

Freitag, 26. Oktober 2007

Können Männer immer und überall?

Dass ich das mal sage, wundert mich selber, doch ist es traurig aber wahr, denn die Antwort auf obige FRage lautet JA!
Männer können von nun an IMMER und ÜBERALL.
Vor allem in EM-Zeiten (Juni 2008) können wir uns auf etwas gefasst machen. Frauen, stellt Euch bereits jetzt mental auf dieses Schreckensszenario ein. Die Wiener Verkehrsmittel werden in neuem Glanz erstrahlen, die Böden mit grünem Kunstrasen ausgelegt sein, um ja nicht zu vergessen, dass man sich in einer EM-Stadt befindet und - ich kann's Euch schon heute prophezeihen - genau diese grüne Atmosphäre wird die männlichen Bewohner dieser Erde in ihrem URINstinkt unterstützen, diese Grünflächen auch zu besprenkeln...
Nun gibt es da einen findigen Unternehmer, der sich konkret diesem "Problem" angenommen hat.

Er hat einen Piss-Sack für Männer entwickelt, der - man stelle sich vor, man beobachtet gerade die Lieblingsmannschaft beim spannenden Entscheidungsspiel - es IHM ermöglicht, seinem Drang sofort und ÜBERALL nachzugeben. Nun muss er einfach in das Tütchen pinkeln, in welchem der Harn dann einen alternativen Aggregatszustand annimmt. So kann MAN nach Erledigung des Geschäfts den Sack wieder bedenkenlos in die (Hosen-)Tasche stecken, weil ja nix Flüssiges mehr daneben geht.
Frauen, steht diese Zeit durch! Schaut einfach nicht hin, wenn Eure fußball-wütigen Männer im Rudel und biersaufend plötzlich ihren Sack auspacken, um ihr Geschäft zu verrichten.
(Immerhin ist DAS ein Zeichen dafür, dass er zumindest schon stubenrein ist...)


Dienstag, 23. Oktober 2007

Den Reis streuen (Runde 1 - unentschieden!)


Jaja, Runde 1 ist noch "gut" für dich ausgegangen, denn auch du bildest die/unsere Leser weiter. Und wenn man sich den allerzweiten Blog-Beitrag aus diesem/unseren Blog, den wir ja auch gemeinsam eröffnet haben, in Erinnerung ruft, dann heißt es da, dass er "keine Erwartungen offen lässt". Und so ist es!


Durch dich, liebe(r) Frechdaxxx wissen die Leser nun über die genaue Bedeutung/Herkunft der sprichwörtlichen Redewendung "das Handtuch werfen" Bescheid.

Hingegen muss ich dich höflichst darauf hinweisen, dass man "Reis streuen" - das "Reis streuen" soll Glück und gute Wünsche symbolisieren - nur vor der Kirche im Rahmen einer Hochzeit TUT. Wenn du mir im Ring, in dem wir uns nun befinden, schon unbedingt ETWAS streuen willst, dann ... ROSEN!

Das Handtuch werfen

Also denk ich mir: so schnell werf ich das Handtuch nicht!
"das Handtuch werfen / schmeißen" = aufgeben; aufhören; kapitulieren; resignieren; kündigen
Woher kommt der Spruch?
Aus dem Boxsport: Der Trainer oder Sekundant wirft als Zeichen der Aufgabe das Handtuch seines Boxers
So, DUGenieDU:
Du hast also den Kampf eröffnet - ich streue Reis und bin in freudiger Erwartung!
RUNDE EINS ist hiermit eröffnet!

Montag, 15. Oktober 2007

Der "Ich-tret'-euch-in-den-Allerwertesten-Tag"...

... ist HEUTE! Und er tritt deswegen in Kraft, weil ihr (die Richtigen werden sich schon angesprochen fühlen...) nicht wieder begonnen habt, euch an diesem gemeinschftlichen Blog zu beteiligen. Ich erlaube mir also aus diesem Grund heute, übrigens laut meinem Kalender am "Tag des Kalenders" (15. Okt.), diesen Tag ins Leben zu rufen. Immerhin hat der Welt ein solcher noch gefehlt! Der

"Ich-tret'-euch-Allewelt-in-den-Allerwertesten-Tag" !

Man glaubt kaum, welche Tage uns im Laufe eines Jahres regelmäßig begegnen. Da gibt es z.B. den "Welt-Toilettentag" (19. Nov.), zehn Tage später den "Kauf-Nix-Tag", der sich gegen den Konsumrausch der westlichen Welt richten will, im Dezember erfreuen wir uns zu Beginn gleich mal am "Barbara-Tag" (4. Dez.) [Danke, danke Babs...Wegen der Geldübergabe reden wir dann noch...] und parallel zum Stephanitag feiern diesertags auch alle Jammerlappen ihr Dasein. Am "Nationalen Tag der Jammerlappen" (26. Dez.) nämlich!
Besonders cool finde ich persönlich, dass es einen "Limerick-Tag" (12. Mai) gibt, der sich eigens dieser poetischen Form (aabba) widmet. Weil ich meine Leser ja gerne bilde, sei der Vollständigkeit halber auch ein besonders gelungener Limerick eingefügt:

Ein Kettenraucher aus Nizza,
der im Tank seines Wagens nach Sprit sah,
flog mit 'nem Krach
durchs Garagendach
einem staunenden Gast in die Pizza!

Wie gehts weiter im Jahresverlauf? Am 25. Mai sei noch auf den "Handtuch-Tag" hingewiesen, der vielleicht deshalb kreiert wurde, um endlich das "Handtuch werfen" zu können. Wer weiß das schon?
Tja, und gut zu wissen ist auch, dass am 13. Aug. alle Welt den "Internationalen Tag der Linkshänder"
feiert
!

Besonders ausgiebig werde ich im kommenden Jahr am 26. Sept.
aber den "Tag des Butterbrotes" feiern. Am 27. Sept. habe ich Geburtstag. Sollte ich es schaffen, mich tags zuvor anlässlich dieses Feiertages nur von Butterbroten zu ernähren, habe ich für meine Geburtstagsfeier auf jeden Fall eine gute Unterlage! Wohl bekomm's!
Und noch was: "Handtuch werfen" am "Ich-tret'-Euch-in-den-Allerwertesten-Tag" könnt ihr euch abschminken!

Donnerstag, 20. September 2007

KUR(zurlaub)?

Vor gut zweieinhalb Wochen hat es mich in die schöne Steiermark, in das grüne Herz Österreichs (siehe links), verschlagen, wo ich insgesamt drei Wochen einem Rehabilitationsaufenthalt frönen darf. Wenn Ihr glaubt, es handle sich dabei um eine „Erholung“, habt Ihr Euch aber ordentlich getäuscht und auch mit den romantischen Kur-Vorstellungen (Kurschatten o.ä.), muss ich aufräumen, denn weder Heilung/Regeneration noch die Findung des Adonis (weil Adonis als DER Gott der Schönheit/des Körperkultes als regelrechte Antithese zu einer Kur zu verstehen ist!) darf man sich von einem solchen Kuraufenthalt erhoffen.

Die Wahrheit sieht ANDERS aus: Tagtäglich hetzt man nämlich von der morgendlichen Gymnastikstunde (wahlweise um 6:20 Uhr oder 6:40 Uhr) zum überaus (*räusperräusper*) reichhaltigen Frühstückstisch, schnappt sich dort sein/ihr vorbereitetes Marmeladenbrot und stürmt damit in die um 7:40 Uhr angesetzte Schulung. Ist man nach diesem Programm noch immer nicht erwacht, empfiehlt es sich drei Runden durch arschkaltes Kneippwasser zu waten. Der Kreislauf sollte spätestens jetzt genug in Schwung sein, um sämtliche Therapiemaßnahmen – und jetzt wird’s wirklich wirklich grauslich...uuuuaaaaaahhh – a la Fango (Heilschlamm), medizinische Heil-, CO2- und Heubäder sowie (Nacken-, Rücken- etc.)Massagen schad- und klaglos zu überstehen. Weil der Therapieplan mit all diesen widerlichen (*räusperräusper*) Terminen dermaßen vollgestopft ist, gilt es als Kunststück, all dem zeitlich gerecht zu werden und überall pünktlich zu erscheinen.

Vom phänomenal gesunden Mittagessen gestärkt spaziert sich's danach zumeist wunderbar mitten durch die herbstlich gefärbten steiermärkischen Wälder, ehe man sich zur nachmittäglichen Schulungseinheit wieder im Zentrum einfindet. Mit viel Glück bekommt man beim Bluthochdruck-Vortrag von einer jungen, sichtlich nervösen Turnusärztin jenen Freibrief ausgestellt, der einem täglich ganze acht Liter Rotwein (statt einem Achtel Liter) zu trinken gewährt! Wären all die anwesenden Kurgäste nicht derart auf ihre eigene Gesundheit bedacht (oder aufmerksamer?!?!) gewesen, hätte vielleicht jemand die junge Ärztin auf ihren Irrtum hingewiesen…

Eigentlich grenzt es an ein Wunder, dass ich nach diesen Erfahrungen wieder heil nach Wien zurückkehren werde. Nicht Regen und Besuch sind des Kurgastes Fluch, vielmehr die strapaziösen Heilmaßnahmen und die nutzbringenden Referate zur Erhaltung der Gesundheit!

Donnerstag, 30. August 2007

Wiener Lulu-Tourismus

Immer wenn mir fad ist, dann fallen mir solche Geschichten ein. Geschichten zu Themen, die ALLE betreffen. Wer kann schon von sich behaupten nie aufs Klo zu müssen?!?!?

Kommen wir also zum vorgegebenen Thema: Der Lulu-Tourismus! Lulu-Tourismus? Was um alles in der Welt ist das? Und wo um alles in der Welt passiert er auf dieser Welt? Ich sag's Euch! Haltet Euch fest!
BEI UNS im schönen Wien!

Vor mehr als einem Jahr ist die öffentliche Klo-Anlage "Opera Toilet" in der Opernpassage des Wiener Karlsplatzes genau deswegen ins Gerede gekommen. Männer sind in Heerscharen dort hingepilgert, weil es dort was gab, was es sonst nirgends gab und was Unmut schürte. Grund für den (späteren) medialen Unmut gaben nämlich die dort installierten Klomuscheln in Form eines offenen, geschminkten Frauenmundes
, in den man als Mann gegen Entgelt (!!!) - und laut Erzählungen in Habsburger-Atmosphäre - sein Geschäft verrichten konnte. Grauslich! Bäh!
Die Grünen Frauen haben vehement dagegen gewettert, und ich glaube, die Muschel-Münder wurden nun dort auch de-installiert... Aber wer glaubt, der Lulu-Tourismus würde nun der Vergangenheit angehören, der irrt!

Ich glaube es gibt den Lulu-Tourismus in abgeschwächter Form weiterhin.
Bei uns in Wien.

Auch in einem sehr berühmt-bekannten Lokal im schönen Marchfeld kann man Postkarten an seine Liebsten verschicken, auf denen folgender Text zu lesen ist:

"Ich hab' im Marchfelderhof Lulu gemacht,
und hab' dabei an Dich gedacht!
Innigst, Dein/e *UNTERSCHRIFT*"

Und mal Hand aufs Herz: Wer wünscht sich so einen persönlichen Gruß, der aus dem stillen Örtchen kommt, NICHT in seinem Postkasten? Es geht sogar so weit, dass man sich geehrt fühlt, wenn die/derjenige selbst in diesem intimen Moment an seine/ihre lieben Freunde denkt - oder doch nicht?

Donnerstag, 23. August 2007

Ein Jahr Natascha!

Vor exakt einem Jahr (23.8.2006) ist ihr (Natascha K., Anm.) das Unglaubliche gelungen! In einem unbeaufsichtigten Moment konnte sie sich aus den Fängen ihres Entführers befreien, der sie achteinhalb Jahre zuvor am Schulweg in sein Auto gezerrt und seitdem in einem Kellerverlies eingesperrt hatte.

Und heute ist ihr erstes Jahr in Freiheit um. So schnell vergeht die Zeit. Natürlich nicht ohne dass wir Natascha dank vielgestaltiger Medienberichte begleitet hätten. Nein! In unzähligen Interviews, in denen nachgefragt wurde, wie es ihr denn JETZT (nach einem Monat, nach sechs Monaten, nach neun Monaten, nach einem Jahr, zu ihrem Geburtstag, zu Weihnachten, im Inland, im Ausland, im Frühling, Sommer, Herbst und Winter...) gehe, hat sie brav und geduldig Auskunft gegeben. Gerade in diesen Tagen rückte K. wieder mehr ins Scheinwerferlicht, dem sie in Wahrheit nie entkommen war. Anlass dazu gab die kürzlich erschienene (und bereits gelesene...) Teil-Autobiographie ihrer Mutter (betreffend die Jahre 1998-2006), die wohl nicht ohne Hintergedanken des Verlages just zum einjährigen Freiheits-Jubiläum respektive zu K.'s "zweitem Geburtstag" auf den Markt geworfen wurde. Apropos ge- bzw. beworfen. Beworfen wurde auch der Vater des Entführungsopfers. Mit Anschuldigungen und Verleumdungen in jenem Buch sieht er sich konfrontiert, gegen die er jetzt rechtliche Schritte einleiten will/wird. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen gehen also weiter. "Was lange währt, wird endlich gut" trifft in diesem Fall leider nicht zu. Waren sich die Eltern achteinhalb Jahre lang gegenseitig nicht wirklich koscher, weil jeder vom Anderen dachte, er/sie sei in die Entführungsgeschichte verwickelt, geht die Feindschaft auch nach Wiederauftauchen der geliebten Tochter ohne Unterbrechung weiter. K. kehrte insofern an einen den furchtbaren Jahren zuvor mindestens gleichwertigen "locus terribilis" zurück. Tja, und auch der Umgang mit Medien will gelernt sein, wie K. es erst im letzten groß angelegten Interview zur Sprache gebracht hat. Sie hat es im Gegensatz zu ihren Eltern trotz dem medial-belächelten Fächerspiel bei Mamas Buchpräsentation schneller geschnallt, (auch) das (Medien-)Monster zu bändigen!

Freitag, 20. Juli 2007

Immer diese Hitzen...ein verspäteter NUKE-Nachbericht

Heute Horror-Hitzen-Höhepunkt! Gut, ich gebe zu: Es gibt angenehmere Temperaturen als jene vor dem Fenster, welche ich - derzeit in geschützter klimatisierter Kühle, also hinter dem Fenster verbringend - nur schwer erahnen respektive mir vorstellen kann. Volle 40 Grad sollen die Thermometer heute anzeigen, und den bisherigen österreichischen Hitzerekord damit locker brechen.

"Sommer - Sonne - Sonnenschein, zieh ich mir furchtbar gerne rein", wussten Fanta 4 bereits auf ihrem Debutalbum "4 gewinnt" aus dem Jahre 1992 (...WOW, das ist ja tatsächlich schon lange her... ich damals am Sprung in die Pubertät und Fan der ersten Stunde). Fanta 4 wissen auch 15 Jahre nach diesem Erfolg wie's geht: Nach einem genialen Konzert am vergangenen Nuke 2007 (St. Pölten) springe ich nach kurzer Abstinenz wieder auf ihren Zug auf und lasse mich von ihren gehaltvollen Texten durch diese Hitze begleiten. Keine/r der dort anwesenden Musiker hat meiner Meinung nach das Gefühl von Sommer besser transportiert als diese "4". Hitze hin oder her, es ist ein Lebensgefühl, eine Dynamik, die mich überkommt, wenn ich sie höre. Eine Frische und eine Erleichterung, die mich umgibt und durch ihre Lyrics geleitet, fast als könnte nichts anderes so "Einfach sein".
"Was bleibt" sind einfach Erinnerungen, die mich melancholisch stimmen und mir aber immens gut tun ("Aus einem Weg, der sich teilt, werden zwei.").
Und zu dieser anhaltenden brütenden Hitze sage ich nur: "Sperr [auch Du] die Ohren auf, hör auf meinen Reim: Lehn dich zurück und – lass die Sonne rein!" - Wenn's Dir zu heiß wird, brauchst Du nur zu singen/sagen: "Gib' mir Deinen Saft [...]!"

Donnerstag, 19. Juli 2007

Was wird aus Harry Potter?

In spätestens zwei Tagen werden wir's genau(er) wissen! Stirbt der Held etwa? Und wenn nicht Pott-ER, WER zum Teufel dann? Joanne K. Rowling hat ja schon lange vor Erscheinen des 7. (= letzten) Bandes (Termin: 21.7.2007) darüber informiert, dass es definitiv Tote geben wird.

Mord und Totschlag also! Mord und Totschlag? In einem Kinderbuch? Kinderbuch ist gut, wenn man in den U-Bahnen Erwachsene beobachtet, die ihre (an)gespannten Augen derart erwartungsvoll an die Rowling'schen Zeilen heften, dass es dabei wahrlich nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Und ich gebe zu: Auch ICH würde einem Zehnjährigen den Band aus seinen noch schmächtigen Fingern reißen, nur um zu erfahren, wie die Potter-Saga enden wird. Rowlings Bestseller fördern also Aggressivität, lassen Menschen zu wilden Tieren mutieren, beschwören hitzige und streitsüchtige (Web-)Diskussionen herauf. Ja, so ist das!

Sogar im ORF-Format kreuz & quer (18.7.07) wurde über die Harry-Hysterie von seiten einer Potter-Gegnerin gewettert, "Harry Potter sei satanistische Literatur, voller Blutrituale und okkulter, dämonischer Aktivitäten. Das scheint gefährlich, seien doch Besessenheit, Stigmata und Engel reale Phänomene. Die Vermutung liege nahe, dass nicht Joanne K. Rowling die Bücher schreibt, sondern dass dahinter eine Verschwörung mit dem Ziel kulturellen Wandels zum Bösen stehe. Und Kinder bekämen von Harry Potter Alpträume." (siehe TV-Tagebuch im Online-Standard; 19.7.07)

Naja, ganz so schlimm empfinde ich diesen Hype natürlich nicht - Wie denn auch? Ich bin ja selbst Fan davon. Und: Alpträume bekomme ich nur, wenn ich mir diese radikal-sturen Gut-Böse-Debatten anhören muss. Dass Rowling die Inkarnation des Teufels darstellen und ihre Bücher den schnurstracksen Weg zu Mephisto ebnen könnte(n), ist ja wohl das Lächerlichste was ich jemals gehört habe. Alles was okkult, mystisch oder einfach nur spekulativ ist (wie auch das Ende des 7. Bandes) wird gleich auf die Satanistenebene abgeschoben. Ein Witz! Aber aus Sicht der Buch- und Verlagswirtschaft ist dieses (aufge)REG(t)E Mega-Interesse klarerweise genial.

Freitag, 6. Juli 2007

"Aufg'wärmt wird nur des Gulasch"

Mein lieber Schwarm! Prinz William und seine vermeintliche Ex, Kate, sind laut Berichten der Regenbogenpresse WIEDER ein Paar!
Überhaupt dürfte es in England "in" sein, sich immer wieder erneut mit dem/r Ex-Partner/in einzulassen. Bestes Beispiel dafür sind auch das Skandalpärchen Pete Doherty und Kate Moss, die zwischen und aufgrund von Sex, Drugs, Rock'n'Roll und Laufsteg immer wieder aneinander geraten/zueinander finden.

Oder ergeht es etwas allen Kates in England/weltweit so? Natürlich nicht, denn so gesehen sind wir alle - ob männlich oder weiblich - Kates. Beziehungen, auch Ex-Beziehungen haben etwas Vertrautes, man kennt sich, man braucht sich nicht anzustrengen, man lässt das alte Feuer einfach wieder auflodern, weil's das Einfachste ist...

Was ich mich dazu frage ist: Steht es für sich, Altes/Vergangenes wieder aufleben zu lassen?
Und beantworte es mit: "NEIN!". Menschen ändern sich nicht, ändern ihre Anschauungen, Vorstellungen und Ideen nur aus triftigen Gründen, sicher nicht, um es dem/der Ex recht zu machen. Das funktioniert nicht.

Auch William und Kate werden sich wieder mit dem Paparazzi-Problem auseinander setzen müssen, und Pete wird seine Finger - trotz hoch heiligen Schwüren - wieder nicht von den Drogen lassen. Ein ewiges Hin-und-Her, das einzig und allein Futter für die Presse ist.

Liebe Kates - LASST ES DOCH BLEIBEN. Verbrennt euch nicht eure hübschen Finger. Verletzt zu werden tut weh, warum also mehrmals hintereinander? Schon Großmutters Rezept, wie man nämlich mit der/dem Verflossenen umzugehen hat, besagt schon richtig: "Aufg'wärmt wird nur des Gulasch!"

Dienstag, 3. Juli 2007

Mein INDEPENDENCE DAY

Morgen, am bekannten 4th of July, werde ich mich - wie die letzten 364 Tage auch - frei und unabhängig fühlen. Morgen feiere ich nämlich meinen persönlichen Independence Day.

Was heißt das konkret?

Genau am 4. Juli 2006 habe ich meine Unabhängigkeitserklärung insofern unterschrieben, als dass ich meinem elendigen Raucherdasein ein jähes, spontan entschlossenes Ende bereitet habe. Morgen jubiliert diese wieder gewonnene Freiheit über eben diese zum allerersten und sicher nicht letzten Mal!
Ich freue mich außerdem, dass auch beloved Cat (k?)ein (Rauch)zeichen gesetzt... und aufgehört hat!

Dienstag, 5. Juni 2007

Schande

über mich, weil ich seit Ewigkeiten nicht mehr in den flotten Zweier reing'schaut hab, geschweige denn geschrieben.

Was ist also passiert die letzten Wochen...

Ich war da:







und dann noch da:












um jetzt wieder hier zu sein:













während das Genie gerade dort:


und der Gott spurlos verschwunden ist...
Was bleibt mir an dieser Stelle zu sagen, außer (wie schon Heinz Conrads im Seniorenclub zu singen pflegte):
"Meine sehr geehrten Damen und Herren, leider miaß ma fiar heit wieda sperrn, dabei wor’s grod jetzt so schee…wer denkt da schon an's nachhause gehn...?"
Ich hoffe, die beiden sind bald wieder da, denn mit mir alleine hier würde der Blog definitiv an Niveau verlieren.
Auf Wiedersehen!

Dienstag, 29. Mai 2007

Zwei Eulen in Athen (24.5. - 28.5.07)

Wer Eulen nach Athen trägt, gilt schlichtweg als Trottel, habe ich vor einiger Zeit schlau in meinem Blogbeitrag "Was bringt's, Eulen nach Athen zu tragen?" verlautet. Im übertragenen Sinne haben meine Lieblingsschwester Nina und ich nun auch genau das getan, denn wenn man sich die Unerhörtheiten der Athener in Erinnerung ruft, dann haben wir dieser Stadt schon eine ganze Menge "Eulen" (respektive Geld; siehe die griechische Ein-Euro-Münze) in den Rachen geworfen. Begonnen hat alles mit einer simplen Taxifahrt, die uns vom neuen Athener Flughafen in unser Innenstadt-Hotel (im Übrigen sehr zentral, mit Balkonblick auf die Akropolis gelegen) geführt hat. Gekostet hat uns dieser Spaß nämlich doppelt soviel als eigentlich üblich.
Es ist ein Jammer, dass es Menschen gibt, die andere derartig aufs Kreuz legen/übers Ohr hauen, und noch viel schlimmer, dass man selber dann über seine eigene Blödheit so lange Gedanken verschwenden muss. Egal.

Also: Athen! Athen hat sich verändert, hat sich aus dem "Village", wie es der halsabschneiderische Taxilenker bezeichnet hat, zu einer Metropole (von sage und schreibe 4 Mio. Einwohnern) hoch entwickelt. Jaja, since the Olympic Games ... seit 2004 ist alles anders. Über der lauten, hektischen und lärmenden Millionenstadt am Peloponnes hängt eine Smogglocke, die zum Fürchten/Husten bzw. Speiben (weil Kopfweh-verursachend) ist. Die erhöhte Luftschadstoffkonzentration bewirkt obendrein, dass die antiken Überreste der Kulturdenkmäler, wegen welcher die Touristen zu Tausendsten in die Stadt kommen, langsam aber sicher zersetzt werden. Die Athener sind sich dieser Tatsache bewusst. Um die Zerstörung nicht noch schneller voran zu treiben, passen sie auf ihre Attraktionen, die ja die Kulturlandschaft Europas entscheidend geprägt, aber meiner Meinung nach ihren ursprünglichen Glanz - nicht zuletzt wegen der darauf befindlichen Graffitis - schon vor langer Zeit eingebüßt haben, wie Haftlmacher auf. Sofort ertönt ein Pfiff, wenn man sich zu nah an einen Stein heranwagt, wenn man sich, weil einem die Smog-Luft schwer zu schaffen macht, einen Schluck aus der Wasserflasche gönnt, wenn man sich für dumme Fotos, die von den Haftlmachern aber als Blasphemie und/oder als Respektlosigkeit empfunden werden, in Pose wirft etc. - Als Tourist bekommt man es richtig mit der Panik zu tun, wenn wieder jemand ermahnt und gescholten wird. Die Götter und auch die Athener sind schnell erzürnt - dem sollte man bei allem was man (nicht) tut eingedenk sein.

Athen ist eine Stadt, die gegensätzlicher nicht sein kann. Auf der einen Straßenseite türmen sich die Müll(sackl)berge bis auf Höhe der zweiten Etage, auf der anderen Seite reinigen die Arbeiter selbst am Feiertag die monströsen Auslagescheiben der horrend-preisigen Haute Couture-Shops. Auf der einen (Schatten-)Seite streunen die verlausten, vor Dreck strotzenden Hundewelpen durch die Straßen, auf der anderen (Sonnen-)Seite übt sich die Athener Haut-Vollée gekonnt darin, den Tennisball per Volley übers Netz zu spielen.

Es erübrigt sich zu sagen, dass Athen dennoch eine Reise wert ist. Es erübrigt sich aber, unnötig Eulen dorthin zu tragen. Dank unlauterer Methoden haben sie davon nämlich genug.

Mittwoch, 16. Mai 2007

Komasaufen in aller Munde

Oder: Volle Kanne Komasaufen...
"Jung und dumm" ist man nur 1 x im Leben. Gott sei Dank! Auf der Suche nach dem perfect Pic, das den aktuellen Blogbeitrag zum Thema Komasaufen plakativ unterstützen soll, fiel mir dieses da (siehe links) in die Hände. Als ich es nach so langer Zeit wieder einmal betrachte und mir die derzeitig hitzigen Debatten ins (Kurzzeit)Gedächtnis rufe, steigen mehr als ambivalente Gefühle in mir hoch: Einerseits möchte ich losprusten ob dieser jung-dummen Schnaps-Idee (woher diese Bezeichnung wohl stammt, frage ich mich...) und andererseits - man wird ja auch älter mit der Zeit - empfinde ich für mein damaliges Handeln totales Unverständnis und abgrundtiefe Abscheu.


Die Leser/Betrachter fragen sich nun sicher: Was zum Teufel ist so besonders an diesem Bild?

DIESES Bild, meine Damen und Herren, zeigt eine Gießkanne (Fassungsvolumen: 10 Liter ! ! !), die randvoll mit "Alm-Weiß" (alternativ auch "Cola-Rot") gefüllt ist.
Eine Kanne, die als steter Begleiter (als liquides Handgepäck quasi) von einem Festival zum anderen gereist ist. Eine Kanne, die - sofern man das Gewicht "dahebn" konnte - gerne im Gießkannenprinzip (bei dem der ganze Inhalt "gleichmäßig" über die gesamte Zielgruppe verteilt werden kann) an andere jung-dumme Menschen gereicht wurde. Eine Kanne, auf der sich die Kanne-raden per Unterschrift verewigt haben. Eine Kanne, die ihrem eigentlichen Zweck entfremdet wurde und die trotz Entfernen des Regenbrause-Aufsatzes die Kannensäufer nach und nach zu wilden Regentänzen animiert hat. Ja, so hat sich das damals abgespielt, das Kannen-Komasaufen!

Komasaufen - ein Thema, das die Welt bewegt. Unsere Gesundheitsministerin Kdolsky wurde dazu erst kürzlich in einem Live-Interview im TV gefragt, wann sie zum letzten Mal betrunken gewesen sei. Sie könne sich nicht mehr dran erinnern, war ihre Antwort. Also bitte, klingt fast danach, als ob's erst gestern war.
Beim Anblick des besagten Bildes kommt auch mir vor, als ob's erst gestern gewesen ist, doch
distanziere ich mich in Anbetracht der laufenden Diskussion von meiner Vergangenheit und rate explizit von einer Nachahmung ab! Eine von uns muss ja als Vorbild fungieren...

Freitag, 11. Mai 2007

Die Wunderfrucht aus Österreich

Österreich trauert! Unser aller Biene-Maya- als auch Lordi-Performer und Lieblings-STAR-Maniac (3rd Generation...) ERIC PAPILAYA darf in der heurigen Songcontestausscheidung in Hesinki NICHT mitmischen!

Zujubeln kann man ihm 2007 aber zumindest auf der Life Ball-Bühne, wo er nach dieser Schlappe sicher wieder zum Leben erwacht. Spätestens dort heißt's dann: "Get a Life - get alive"!
Eric, wir wünschen's dir!

Freitag, 27. April 2007

Wenn dich mal ein Bube küsst...

Erst kürzlich musste ich beim Durchblättern eines alten Poesiealbums herzhaft und laut auflachen. Ein Eintrag, der mittlerweile fast 20 Jahre (Jaja, wenn du einst als Großmama, im Lehnstuhl sitzt bei Großpapa...) zurück liegt, war der Grund dafür! Damals hat mir Yasmin, die mir gegenwärtig nur schemenhaft in Erinnerung ist, folgende Weisheit – in etwas abgeänderter Form zum Ursprungsspruch – hinterlassen: "Wenn dich mal ein Bube küsst, dann sei nicht gleich so angebracht, ..."

Hm? Schulterzucken meinerseits. Dann sei nicht gleich so angebracht?!?! Angebracht, ähm (also im Sinne von "unter der Haube") bin ich doch bis heute nicht, und das obwohl ich inzwischen im besten Alter dafür wäre... Was genau wollte sie mir damit wohl mit auf den Lebensweg geben? Und, WANN überhaupt hat sich mein erster Kuss mit jenem schlimmen Buben zugetragen? (Papa, sei dir gewiss: Sicher ganz ganz spät, ehrlich, ich schwör’s!!!) Und warum sind wir nicht verheiratet? Offenbar habe ich mir Yasmins Andeutung – als es zum Kuss gekommen ist – nicht annähernd so ernsthaft zu Herzen genommen, wie ich das hätte tun sollen, sonst wäre mein Leben vermutlich anders verlaufen.


Mindestens ebenso verwirrt wie ich damals war, als ich zum ersten Mal geküsst ward, hat sie ein "... und denke dran, vergiß mich nicht!" jener Botschaft angeschlossen. Heute, nachdem ich diese höchst persönlich an mich gerichteten Zeilen von Yasmin gelesen habe, baut sie sich wieder richtig plastisch vor meinem geistigen Auge auf und ich stelle mir vor, wie sie mir aufmunternd zuzwinkert.
Ist es nicht genau DAS, was passieren soll, wenn man nach so langer Zeit auf intime Notizen stößt, die von einer Freundin aus früheren Tagen stammen? Ja, genau das soll passieren. Sie hat das erreicht, was sie wollte. Also denke ich gerade eben wieder mit einem Lächeln im Gesicht an Yasmin und vergesse sie nicht. Sogar sicher nicht. Auch frage ich mich, ob sie vielleicht schon angebracht ist, und was sie sonst noch in ihrem Leben treibt.

Poesiealben (auch Stamm- oder Freundschaftsbücher genannt) haben's in sich. Sie gelten als wahre Schatztruhen was Erfahrungen, Erkenntnisse, Lebensweisheiten, Zitate, Lehrsätze, Denksprüche und/oder einfache Reime anbelangt – die (und das ist das Paradoxe dran) von jungen Menschen geschrieben sind, die noch ganz wenige solcher Erfahrungen am eigenen Leib gemacht/verspürt haben. Stammbücher sind ganz besonders und auch die Freunde, die sich darin verewigt haben, damit sie NIE, NIE, NIE in Vergessenheit geraten, sind detto ganz besonders. Andernfalls hätte man ihnen das Buch sicher nicht in die Hand gedrückt und sie um einen Eintrag gebeten, der fehlerfrei eigentlich so lauten müsste:

"Will dich mal ein Junge küssen,
sei nicht gleich so aufgebracht,
Mutti brauchts ja nicht zu wissen,
Vati hats ja auch gemacht."

MENSCHEN DA DRAUßEN! SCHICKT UNS EURE LIEBSTEN STAMMBUCHEINTRÄGE AUS FRÜHEREN ZEITEN! - DIE BESTEN WERDEN PRÄMIERT!

Kennt jemand bessere Poesiealbumsprüche?

Das Glück ist wie ein Omnibus,
auf den man lange warten muß,
und kommt er endlich angewetzt,
ruft der Schaffner: "Schon besetzt!"

* * *

Ich wollt, ich wär' ein Elefant,
ich würde jubeln laut!
Mir wärs ja nicht ums Elfenbein -
nur um die dicke Haut!

Wenn wir schon beim Thema Katzen wären...


...als absolute Katzennärrin hat GeniedesMontAgnes mit Ihrem zuckersüßen Bildchen bei mir komplett ins Schwarze getroffen. Diese herzigen Katzerln mit Ihren schwarzen Punkterln bringen mein Herzerl zum Springen...wenn da nicht der Hund drauf wäre (ja, ich habe die Message verstanden).

Und weil es vielleicht außer mir noch andere Katzen-Fans und -Fäninnen gibt, möchte ich Euch heute ein ganz besonderes Schmankerl vorstellen

ABER bevor Ihr dort hin klickt lest gefälligst meinen Post FERTIG!


miauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaa
uuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaum
iaaaaaaauuuuuuuuuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuu
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
miauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaa
uuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumi
aaaaaaauuuuuuuuuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuu
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
Ich verabschiede mich für die nächsten 10 Tage ins sonnige Spanien - wo es von diesen ausgemergelten, verhungerten Katzen-Viecherln nur so wimmelt - "gor ned sche"...ich werde berichten. miaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuumiaaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
uuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumi
aaaaaaauuuuuuuuuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuu
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
miauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaa
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
FERTIG

Dienstag, 24. April 2007

Was heißt hier "wie Hund und Katz" ?!?!

Beim Anblick dieses Bildes beißt sich DER HUND respektive DIE KATZE ehrlich in den Schwanz! Oder aber wird der Hund in der Pfanne verrückt.
Aber letzteres auch nur bei den Chinesen...Lecker!

GEGENDARSTELLUNG!!!


Auf meinem Küchenfach im ehemaligen deutschen Wohnheim prangte ein Jahr lang stolz ein Artikel aus der renommierten "Süddeutschen Zeitung" mit dem Titel: "Österreicher und Spanier haben den besten Sex". Nicht nur stehen wir da an erster Stelle, sondern auch noch Seite an Seite mit den Spaniern, denen man ja von "Natur aus" ein gewisses
Maß an Leidenschaft zuspricht -- ( "die feurigen Spanier" )--,

während im Ausland die Erkenntnis "Ah, ein Österreicher!" meist von einem Lachen begleitet wird- so, als wäre es entweder besonders lustig, einen Österreicher zu treffen, oder als wäre der Österreicher an sich schon ein Grund zum Lachen. Ganz herausfinden konnte ich es leider nie, wie sich das denn von innen anfühlt, einen Österreicher von außen zu betrachten. Vielleicht wären die Schweizer ein guter Vergleich: Jede Begegnung mit einem/r Schweizer/in löst auch bei mir ein Augenbrauenhochziehen aus, und, ich möchte nicht lügen, aber es kann sogar sein, daß mir dann ebenfalls der Satz: "Aaah, aus der Schweiz!" entfährt. Allerdings nicht mit diesem überheblichen Lachen, daß einem eben etwas ungemein Lachhaftes an der Tatsache suggeriert, Österreicher zu sein- eher mit einem kuriosen Interesse- die Schweiz ist ja wohl eher so etwas wie das Tibet Europas, sie ruht so geheimnisvoll in sich, dort mitten in den Bergen, die BewohnerInnen sind wunderschön anzuschauen und es scheint ihnen eine seltsame Mischung aus Nationalstolz und Minderwertigkeitskomplex innezuwohnen, sie sind gleichzeitig Kosmopoliten und weltfremd... (Ach, wie viel Spaß es doch macht, sich endlich wieder in völlig politisch inkorrekten Pauschalisierungen und Nationalitätenbeschreibungen zu ergehen-- solange es sich nur um rassistisch nicht so schwer verfolgte Schweizer handelt, darf man da seinem romantischen, unaufgeklärten Völkerschwelgereien noch freien Lauf lassen...). Was mich gerade brennend interessierte: Wie würde ich wohl, ganz spontan und aus dem Bauch heraus, auf die Begegnung mit einem Luxemburger- oder einem Liechtensteiner- reagieren? Und wie ist wohl deren Sexleben? Wie paart es sich in einem Kleinststaat? Hat man dort beim Fast-Dating (wobei ich das "Fast" hier deutsch auszusprechen pflege) nach drei Mal alle Einwohner durch?
Nein, das würde mich natürlich auf gar keinen Fall interessieren. Das sind genau die Dinge, die ich mißbilligend überfliege, wenn ich wieder einmal (da ich eine nicht vorher geplante U-bahn-fahrt ohne selbst mitgebrachte Literatur antreten muß, versteht sich) genervt das VOR-magazin oder eine andere Gratis-Zeitung durchblättere, und mir denke: ach, wie schön, daß mein verquertes Leben noch nie in so eine Statistik hineingepaßt hat. Wenn eine solche allerdings in der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlicht wird, ist das dann doch ein hinreichender Anlaß zu einem Schulterschluß mit den in Liebesdingen angeblich so talentierten Spaniern. Und wenn ihr erst meine spanischen Mitbewohner kennengelernt hättet: Athletisch und fein geschnitten wie antike griechische Plastiken, temperamentvoll wie... junge Stiere auf der Weide (irgendwo drehen sich sämtliche Metaphern im Grabe um), und so randvoll mit Testosteron, dass die Mädels sogar beim ungeschminkten Kaffeekochen im Schlafanzug Angst davor haben mußten, gleich direkt zwischen den verdreckten Herdplatten eine spanische Invasion zu erleben. Da stellt man sich als ein wenig blasser Österreicher mit polnischer Großmutter doch gern daneben und sagt: "Nastrovje!" Oder "Sers!". Oder sowas ähnliches. Und ihr könnt gerne meine Mitbewohner fragen: Ich habe alles getan, um diesem kleinen Artikel auf meinem Küchenfach den real erlebbaren Beweis hinterherzuschicken. Nicht mit Absicht, natürlich. Man merkt ja doch erst, wie dünn die Wände sind, wenn einem in der Früh die Zimmernachbarn gleichzeitig mit dem Blick ausweichen, ein latentes verzweifelt-irritiertes Lächeln um die Lippen haben und dazu noch reichlich unausgeschlafen aussehen. Tja. Der eine oder andere wird wohl nachdenklich vor meinem Küchenfach gestanden haben und das nächste Mal, wenn er einem/r Österreicher/in begegnet, wohl mit wesentlich mehr Respekt, wenn nicht sogar einem erschrockenen Satz nach rückwärts reagieren. Ach ja: Zu den VorarlbergerInnen hätte ich ja im übrigen auch noch einiges zu sagen. Aber dazu ein anderes Mal.

Freitag, 20. April 2007

Wenn Sex unglücklich macht...

Kondomproduzent und Sex Survey-Auftraggeber Durex wagte einen Blick in Österreichs Schlafzimmer und stellt anhand der kürzlich präsentierten "Studie zu sexuellen Einstellungen und Verhaltensweisen in Österreich" fest: Die Menschen hierzulande (konkret: 43 Prozent!) sind mit ihrem Sexleben unzufrieden!

So ergibt der Local Report, dass

STRESS der Lustkiller Nummer 1 ist!

die Österreicher unterdurchschnittlich „gut“ abschneiden, was die Dauer des Aktes betrifft (16 Minuten)

es innerhalb der Landesgrenzen im Schnitt nur 105 x im Jahr zur Sache geht

"es" in Vorarlberg häufiger (120 x) passiert als im Burgenland (91 x) - Ab nach Vorarlberg !!!

es gerade die Vorarlberger mit dem Thema Treue am wenigsten genau nehmen. Also wieder back to Vienna...

Im Unterschied zu den einfallslosen DÄNEN brauchen unsere Landsmänner (und - frauen) aber keinen „Sex-Atlas“, der für sie die attraktivsten/verschwiegenen Örtchen in freier Natur für die Stunden zu zweit verzeichnet.

Im Unterschied zu den JAPANERN, die nur 48 x im Jahr Zeit dafür finden, ist unser Wert schon richtig ansehnlich.

Ergebnisse hin, Ergebnisse her: Die Pandabären in Schönbrunn scheren sich einen Dreck drum und lassen's ordentlich krachen. Offenbar haben die längst gecheckt, dass Sex ohnehin überbewertet wird. Herr und Frau Österreicher sollten sich an den beiden mal ein Beispiel nehmen...

Mittwoch, 18. April 2007

Ach Gott, fang doch das Licht!

Eine Hommage an KAREL GOTT.

ER, der längst korrekt betitelte "Gott unserer Jugend(-sünden)" kommt Mitte Mai 2007 nach Wien!

Ich weiß, das was ich hier mache, ist KEIN Freundschaftsbeweis, aber ich mach's trotzdem und verlautbare: Auch Frechdaxxx hat seine Songs damals inbrünstig ins Himmelreich geschmettert, dass es eine reine Freude war. Gemeinsam haben wir seine (und Darinkas... ???) größten Hits vor einem auserlesenen Freundeskreis mit Leibeskräften zum Besten gegeben:

Fang das L-l-l-l-icht, hal-l-l-l-t es fe-e-e-st, für den Ta-a-a-g, an dem die Hoffnung, dich verl-l-l-ä-ä-ä-sst...oder
Maja fl-l-l-iegt durch ihre Wel-l-l-l-t, zeigt uns das was ihr gefäll-ll-ll-t.

Diese gottgegebene Stimme werde ich nie nie nie vergessen! So eindringlich und so l-l-l-eiwand singt nur einer: KAREL-L-L!

Dienstag, 17. April 2007

Produkt der Woche


Wenn außer mir noch jemand eine Ahnung hat
was das ist bzw. sein könnte - ab damit in den
Kommentar! Bin mal gespannt...
Die Auflösung findet Ihr demnächt HIER!

"Frühlings-hoch-gefühle"

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh;
es wagt's der alte Apfelbaum,
Herz, wag's auch du!

(Theodor Fontane)


Wie unschwer zu erraten ist, beschäftigt sich dieser Beitrag mit den so bezeichneten
Frühlingsgefühlen.
Frühling? Eine stimmungsaufhellende Jahreszeit, aber auch ein immer wiederkehrendes Motiv in Kunst und Kultur: Botticelli in der Malerei sowie Fontane (und VOR IHM noch ganze Heerscharen an Romantikern) in der Literatur wussten zu ihrer Zeit sehr genau wovon ICH heute spreche:

Nämlich von der Tatsache, dass durch die steigende Lichtintensität in der besagten Saison vermehrt Glückshormone (a la Dopamin oder Serotonin) ausgeschüttet werden ... und so manche/r dadurch auf dumme Gedanken kommt.
Menschen gehen plötzlich euphorischer, besser gelaunt durchs Leben. Auch steigt im Frühling bei den meisten der Wunsch nach einem Partner! ... So auch bei mir. Ich gehe plötzlich euphorisch, gut gelaunt und frohen Mutes durchs Leben. Der Frühling quasi war es, der mich zu folgender Aktion hingerissen hat. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als die Karten auf den (frühlingshaft gedeckten)Tisch zu legen und zuzugeben: "JA, ich war eine Blitz-DaterIn!"
- - - "Schön war das wandern, von einem zum Andern" höre ich mich noch immer schmunzelnd summen, aber leider war der Frühling, dieses Aas, der/das mich in diese
Hochschau(geister)bahn der Gefühle geführt hat, so blitzartig verschwunden (Amor schickt auch blitzartige Pfeile, fällt mir da ein) wie er auch aufgetaucht ist und hat mich armes Hascherl mit testosterosen männlichen Mitmenschen (...und das war jetzt nett formuliert!) zurück gelassen. Ich bin aber durchaus in der Lage aus "Fehlern" zu lernen und mache mich daher ebenso schnell aus dem Staub ... Vielleicht hab' ich ja beim nächsten Mal mehr Glück, wenn es wieder heißt: ..."Veronikaaa [oder, wer auch immer...], der LENZ ist daaa!"

Wer's doch nicht lassen will/kann, kriegt HIER eine Vorinformation: Speed-, Blitz- bzw. Fast-Dating

Samstag, 14. April 2007

sonntag.......


Wohnungssuche / Briefwechsel / Telefonate / Bankgeschäfte / Weiterbildung anno 2007
Kein Wunder, dass man nur noch Leute beim KAFFEETRINKEN auf der Strasse sieht.

In Kondom-Kdolskys Kisterl kramen

Mit welchen Informationen man als Medien-Nutzer so versorgt wird, ist oft mehr als bedenklich...Unsere Gesundheitsministerin A. Kdolsky, die sich zwar bereits mit Schweinsbraten, einer zentralisierten Krankenkasse und ihrer täglichen Zigarette in das gesundheitsministerliche Fettnäpfchen gesetzt hat, verteilt neuerdings an einer Wiener Schule Kondome an 15-Jährige, lässt diese in ihrer Kondom-Box das passende aussuchen (Knips!) und erzählt beiläufig, dass auch Minister (noch) Sex in ihrem Leben hätten. Die Leser/Hörer wollen sowas wissen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese (PR-?)Aktion gründlich in die Hose gegangen ist, weil die Eltern der abgelichteten Jugendlichen ihren Nachwuchs "für parteipolitische Zwecke missbraucht" sehen, ist nun fraglich, ob die Basis-Botschaft bei den jungen Leuten heutzutage wirklich auf fruchtbaren Boden gefallen ist... und damit sind sicher nicht nur empfängnisverhütende Maßnahmen gemeint...

Freitag, 13. April 2007

Liste des Tages II

Die 20 Dinge, die eine Frau mit 28 getan haben muss:

01. Einen Schwangerschaftstest durchführen, der glücklicherweise negativ ausfällt.
02. Sich beim Versuch eines einarmigen Handstands die Schulter auskugeln.
03. Im Ausland über einen Zinnenzaun klettern und sich dabei die Fußsohle durchstechen.
04. Mit einem Gipsbein das Donauinselfest besuchen (aktueller Besucherrekord liegt 2006 bei 2.400.000 Menschen an 3 Tagen…)
05. Innerhalb von 24 Stunden 3 Männer einzeln und im Trio zu „haben“.
06. Innerhalb von 4 Jahren 4 x Tante werden.
07. Im Kornfeld übernachten.
08. Dem Ex ein Krügel Bier über’n Kopf schütten, weil ihm nicht bewusst ist/war, welche Superfrau er mit seinen dummen Aktionen verloren hat. (Eigentlich jammerschade um das gute Bier… aber was für eine Wohltat!)
09. Eine Reise in ein fremdes Land ganz alleine unternehmen.
10. Schwarzfahren - und wenn man erwischt wird, die Schwarzkappler unzüchtig beschimpfen.
11. Auf einer Bühne stehen und singen.
12. Auf einem Snowboard stehen und Fakie-fahren.
13. Substantielles Konsumieren von bewusstseinserweiternden Stoffen und trotzdem klar bleiben.
14. Einen griechisch-orthodoxen Kirchen-Rohbau durch unorthodoxe Handlungen entweihen.
15. Bei einem animierten Zeichentrick-Film in Tränen ausbrechen.
16. Frische Erdbeeren im Erdbeerfeld liegend von der Hand in den Mund wandern lassen.
17. Sein Handy inklusive gesamten Adressverzeichnis verlieren und so unbeabsichtigt die wahren Freunde von den falschen trennen.
18. Sextoy-Partys veranstalten/Sextoys verwenden.
19. Auf Festivals gehen, dabei in Gräben stürzen, nackt im Regen duschen, in fremden Zelten lieben und der besten Freundin das Bikini-Oberteil bis zur Untragbarkeit zerreißen.
20. Einen Blog in regelmäßigen Abständen mit Beiträgen befüllen.
(Quelle: Die 20 Todsünden im Leben von Frechdaxxx und Génie des MontAgnes)

FAZIT von Génie des MontAgnes & Frechdaxxx: WIR HABEN UNSER LEBEN BEREITS GE/ERLEBT !!!

Liste des Tages

Die zehn Dinge, die ein Mann mit 28 getan haben muss


1. Einen Bausparvertrag abschließen

2. Einen Gummibaum umtopfen

3. Den Stimmbruch überstehen

4. Eine Nacht in einem texanischen Gefängnis verbringen

5. Das Weiße im Auge eines Bibers sehen

6. Der bürgerlichen Doppelmoral einen Spiegel vorhalten

7. Eine brennende Boeing 747 heil runterbringen

8. Sich mit Frank Sinatra um eine Frau prügeln

9. Einen Falk-Plan wieder richtig zusammenfalten

10. Den Eltern sagen, dass er auszieht



(Quelle: "Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen" , Metes/Rubinowitz)

Donnerstag, 12. April 2007

HEIMKOMMEN

vor zwei wochen, nach fünf jahren, bin ich also "heimgekommen".
erst mal: hallo alle miteinander, und danke für die einladung in dieses mir unbekannte universum (der "blog", das "bloggen") und für das grenzenlose vertrauen in meine beitragswürdigkeit. die sich noch weisen wird. oder auch nicht. so viel weiss ich aber: ein "blog" dreht sich um den alltag-- und den hab ich einfach gerade nicht (um ehrlich zu sein hatte ich so was wie alltag das letzte mal an der wiener uni.. wann war das... 1999?) also hol ich erst mal aus..
wie ist das also, "heimkommen"? nach so langer zeit?
es ist, in jeder minute, die absolute überforderung.
und es hat mir die idee der existenz von paralleluniversen wieder ein wenig näher gebracht.
solange man sicher in der fremde weilt, kann man auch sehr gut leicht be-fremdet das leben in der alten heimat quasi aus dem all heraus betrachten. und sich wundern. und sich fragen: was hab ich mich in der und der situation eigentlich so gestresst? und sich noch viel existenziellere dinge fragen: was bedeuten eigentlich all die freundschaften, die orte, die man lieb gewonnen hat, all die dinge, um die sich das leben gedreht hat.. wenn man eines tages, um eine ausbildung zu machen, all das hinter sich lässt, und beinahe per zufallsgenerator in irgendeine stadt (in deutschland, noch dazu) geschwemmt wird, die man sich freiwillig nie ausgesucht hätte?
---natürlich gibt es auch andere beispiele. menschen, die sich mit viel bedacht ihr studium, ihren beruf, ihren lebensraum ausgewählt haben, die einen bestimmten traum über die jahre hinweg gut behütet haben und nie die überzeugung verloren haben, dass das leben sich dementsprechend nach der erfüllung dieses traums richten sollte.
ich gebs zu: ich bin in die zufallsschwemme geraten. die verwirrung im zarten alter von 21 jahren war grenzenlos, die welt genauso, und jede entscheidung wurde innerhalb von sekunden von tausend anderen entscheidungsmöglichkeiten bombardiert. also dann: das "schicksal" entscheidet.
und dann fängt man, erst mal wie ein ausgerissenes pflänzchen, dass auf der strasse liegt, ein "neues leben" an. voila: das erste paralleluniversum entsteht.
um die sache abzukürzen: nach dem ersten schock bin ich tatsächlich froh, wieder ins "originaluniversum" zurückgekehrt zu sein. man kennt sich da dann doch besser aus.
bemerkenswert ist, dass man tatsächlich nicht davonlaufen kann. alles, was man unerledigt, unverarbeitet irgendwo zurückgelassen hat, lebt da einfach weiter, und wartet geduldig, bis man zurückkommt. --also hoffentlich hab ich mir jetzt keine falle gestellt, und es bleibt in jedem der universen immer irgendwas zurück, wenn ich gerade im jeweils anderen verweile--- dann würde ja niemals ruhe einkehren! naja. als dann, erst mal hier und jetzt ein wenig aufräumen.
das andere gute am heimkommen: zu sehen, wie riesengross und wie wunderschön wien eigentlich ist. häuserfassaden zu bemerken, an denen man jahrelang einfach vorbeigegangen ist, und jedes taferl vom denkmalamt durchzulesen, und sich zu erinnern, dass man das alles irgendwann mal in der schule gelernt hat, wo einen ganz andere dinge beschäftigt haben...
ja. schön, wieder hier zu sein.
p.

Mittwoch, 11. April 2007

Darf ich bitten...?

Werte Blogleser-Gemeinde, es gibt Neuigkeiten!
News, die relevant sind. Relevant für unseren Planeten, bedeutend für Österreich, gewichtig und belangvoll für den "Flotten 2er" -
WIR STOCKEN UNSER TEAM AUF!
Aus Gründen der Logik, der Auffindbarkeit und der nicht anzustrebenden Umgewöhnungsphase wird der Blog allerdings weiterhin als "FLOTTER ZWEIER" bekannt und beliebt bleiben!

Begrüßt mit mir unser neues flottes Blogger-Bagage-Mitglied: PetrusFranzJasomirgott

- - Auch auf deinen Schultern ruht nun (zumindest zu einem Drittel) diese unerträgliche Last, Tag für Tag, Stunde für Stunde und Minute für Minute den begierigen Blogleser-Mäulern eben selbige zu stopfen! Wohl bekomm's!

Dienstag, 10. April 2007

Mitten im Siebten

Agnes in the middle - hier in meiner kleinen Ruheoase mitten im 7. drehe ich heute vorabendlich mein TV-Gerät auf, erbleiche und frage mich, was sich der ORF da immer einfallen lässt. Derzeit versucht er mit einem neuen Vorabend-Format namens "Mitten im Achten" zu punkten. Eine Sitcom/Soap aus Österreich, die dem Sender sein konservatives Manterl ausziehen will. Und nach dem Manterl, das Höschen und schließlich auch den Büstenhalter. Mir ziagts lediglich die Schuach aus, wenn ich mir von nun an diesen Scheiß anschauen muss. Das jahrelangeTabuthema Sex soll dadurch offenbar entstaubt werden - plötzlich herrscht ein anderer (rauherer) Ton im TV (und das um DIESE Uhrzeit!): Der Bub muss - weil er daheim nicht darf - in Papas Auto pudern, während die jungen, aufgeschlossenen Studenten-Bobos in der Nachbarwohnung am Küchentisch fi.... äh feiern.
Wenn's so weiter geht, wird die gut bürgerliche Josefstadt bald das neue verlotterte Kaisermühlen in Wien...
Als BewohnerIn dieser Stadt muss man sich für so ein untergürtellineares Programm genieren - vor ganz Restösterreich, vor Europa, vor der ganzen Welt.

Freitag, 6. April 2007

Sommer, Sonne, Santorin...

Kinder, wie die Zeit vergeht...