Dienstag, 29. Mai 2007

Zwei Eulen in Athen (24.5. - 28.5.07)

Wer Eulen nach Athen trägt, gilt schlichtweg als Trottel, habe ich vor einiger Zeit schlau in meinem Blogbeitrag "Was bringt's, Eulen nach Athen zu tragen?" verlautet. Im übertragenen Sinne haben meine Lieblingsschwester Nina und ich nun auch genau das getan, denn wenn man sich die Unerhörtheiten der Athener in Erinnerung ruft, dann haben wir dieser Stadt schon eine ganze Menge "Eulen" (respektive Geld; siehe die griechische Ein-Euro-Münze) in den Rachen geworfen. Begonnen hat alles mit einer simplen Taxifahrt, die uns vom neuen Athener Flughafen in unser Innenstadt-Hotel (im Übrigen sehr zentral, mit Balkonblick auf die Akropolis gelegen) geführt hat. Gekostet hat uns dieser Spaß nämlich doppelt soviel als eigentlich üblich.
Es ist ein Jammer, dass es Menschen gibt, die andere derartig aufs Kreuz legen/übers Ohr hauen, und noch viel schlimmer, dass man selber dann über seine eigene Blödheit so lange Gedanken verschwenden muss. Egal.

Also: Athen! Athen hat sich verändert, hat sich aus dem "Village", wie es der halsabschneiderische Taxilenker bezeichnet hat, zu einer Metropole (von sage und schreibe 4 Mio. Einwohnern) hoch entwickelt. Jaja, since the Olympic Games ... seit 2004 ist alles anders. Über der lauten, hektischen und lärmenden Millionenstadt am Peloponnes hängt eine Smogglocke, die zum Fürchten/Husten bzw. Speiben (weil Kopfweh-verursachend) ist. Die erhöhte Luftschadstoffkonzentration bewirkt obendrein, dass die antiken Überreste der Kulturdenkmäler, wegen welcher die Touristen zu Tausendsten in die Stadt kommen, langsam aber sicher zersetzt werden. Die Athener sind sich dieser Tatsache bewusst. Um die Zerstörung nicht noch schneller voran zu treiben, passen sie auf ihre Attraktionen, die ja die Kulturlandschaft Europas entscheidend geprägt, aber meiner Meinung nach ihren ursprünglichen Glanz - nicht zuletzt wegen der darauf befindlichen Graffitis - schon vor langer Zeit eingebüßt haben, wie Haftlmacher auf. Sofort ertönt ein Pfiff, wenn man sich zu nah an einen Stein heranwagt, wenn man sich, weil einem die Smog-Luft schwer zu schaffen macht, einen Schluck aus der Wasserflasche gönnt, wenn man sich für dumme Fotos, die von den Haftlmachern aber als Blasphemie und/oder als Respektlosigkeit empfunden werden, in Pose wirft etc. - Als Tourist bekommt man es richtig mit der Panik zu tun, wenn wieder jemand ermahnt und gescholten wird. Die Götter und auch die Athener sind schnell erzürnt - dem sollte man bei allem was man (nicht) tut eingedenk sein.

Athen ist eine Stadt, die gegensätzlicher nicht sein kann. Auf der einen Straßenseite türmen sich die Müll(sackl)berge bis auf Höhe der zweiten Etage, auf der anderen Seite reinigen die Arbeiter selbst am Feiertag die monströsen Auslagescheiben der horrend-preisigen Haute Couture-Shops. Auf der einen (Schatten-)Seite streunen die verlausten, vor Dreck strotzenden Hundewelpen durch die Straßen, auf der anderen (Sonnen-)Seite übt sich die Athener Haut-Vollée gekonnt darin, den Tennisball per Volley übers Netz zu spielen.

Es erübrigt sich zu sagen, dass Athen dennoch eine Reise wert ist. Es erübrigt sich aber, unnötig Eulen dorthin zu tragen. Dank unlauterer Methoden haben sie davon nämlich genug.

Mittwoch, 16. Mai 2007

Komasaufen in aller Munde

Oder: Volle Kanne Komasaufen...
"Jung und dumm" ist man nur 1 x im Leben. Gott sei Dank! Auf der Suche nach dem perfect Pic, das den aktuellen Blogbeitrag zum Thema Komasaufen plakativ unterstützen soll, fiel mir dieses da (siehe links) in die Hände. Als ich es nach so langer Zeit wieder einmal betrachte und mir die derzeitig hitzigen Debatten ins (Kurzzeit)Gedächtnis rufe, steigen mehr als ambivalente Gefühle in mir hoch: Einerseits möchte ich losprusten ob dieser jung-dummen Schnaps-Idee (woher diese Bezeichnung wohl stammt, frage ich mich...) und andererseits - man wird ja auch älter mit der Zeit - empfinde ich für mein damaliges Handeln totales Unverständnis und abgrundtiefe Abscheu.


Die Leser/Betrachter fragen sich nun sicher: Was zum Teufel ist so besonders an diesem Bild?

DIESES Bild, meine Damen und Herren, zeigt eine Gießkanne (Fassungsvolumen: 10 Liter ! ! !), die randvoll mit "Alm-Weiß" (alternativ auch "Cola-Rot") gefüllt ist.
Eine Kanne, die als steter Begleiter (als liquides Handgepäck quasi) von einem Festival zum anderen gereist ist. Eine Kanne, die - sofern man das Gewicht "dahebn" konnte - gerne im Gießkannenprinzip (bei dem der ganze Inhalt "gleichmäßig" über die gesamte Zielgruppe verteilt werden kann) an andere jung-dumme Menschen gereicht wurde. Eine Kanne, auf der sich die Kanne-raden per Unterschrift verewigt haben. Eine Kanne, die ihrem eigentlichen Zweck entfremdet wurde und die trotz Entfernen des Regenbrause-Aufsatzes die Kannensäufer nach und nach zu wilden Regentänzen animiert hat. Ja, so hat sich das damals abgespielt, das Kannen-Komasaufen!

Komasaufen - ein Thema, das die Welt bewegt. Unsere Gesundheitsministerin Kdolsky wurde dazu erst kürzlich in einem Live-Interview im TV gefragt, wann sie zum letzten Mal betrunken gewesen sei. Sie könne sich nicht mehr dran erinnern, war ihre Antwort. Also bitte, klingt fast danach, als ob's erst gestern war.
Beim Anblick des besagten Bildes kommt auch mir vor, als ob's erst gestern gewesen ist, doch
distanziere ich mich in Anbetracht der laufenden Diskussion von meiner Vergangenheit und rate explizit von einer Nachahmung ab! Eine von uns muss ja als Vorbild fungieren...

Freitag, 11. Mai 2007

Die Wunderfrucht aus Österreich

Österreich trauert! Unser aller Biene-Maya- als auch Lordi-Performer und Lieblings-STAR-Maniac (3rd Generation...) ERIC PAPILAYA darf in der heurigen Songcontestausscheidung in Hesinki NICHT mitmischen!

Zujubeln kann man ihm 2007 aber zumindest auf der Life Ball-Bühne, wo er nach dieser Schlappe sicher wieder zum Leben erwacht. Spätestens dort heißt's dann: "Get a Life - get alive"!
Eric, wir wünschen's dir!

Freitag, 27. April 2007

Wenn dich mal ein Bube küsst...

Erst kürzlich musste ich beim Durchblättern eines alten Poesiealbums herzhaft und laut auflachen. Ein Eintrag, der mittlerweile fast 20 Jahre (Jaja, wenn du einst als Großmama, im Lehnstuhl sitzt bei Großpapa...) zurück liegt, war der Grund dafür! Damals hat mir Yasmin, die mir gegenwärtig nur schemenhaft in Erinnerung ist, folgende Weisheit – in etwas abgeänderter Form zum Ursprungsspruch – hinterlassen: "Wenn dich mal ein Bube küsst, dann sei nicht gleich so angebracht, ..."

Hm? Schulterzucken meinerseits. Dann sei nicht gleich so angebracht?!?! Angebracht, ähm (also im Sinne von "unter der Haube") bin ich doch bis heute nicht, und das obwohl ich inzwischen im besten Alter dafür wäre... Was genau wollte sie mir damit wohl mit auf den Lebensweg geben? Und, WANN überhaupt hat sich mein erster Kuss mit jenem schlimmen Buben zugetragen? (Papa, sei dir gewiss: Sicher ganz ganz spät, ehrlich, ich schwör’s!!!) Und warum sind wir nicht verheiratet? Offenbar habe ich mir Yasmins Andeutung – als es zum Kuss gekommen ist – nicht annähernd so ernsthaft zu Herzen genommen, wie ich das hätte tun sollen, sonst wäre mein Leben vermutlich anders verlaufen.


Mindestens ebenso verwirrt wie ich damals war, als ich zum ersten Mal geküsst ward, hat sie ein "... und denke dran, vergiß mich nicht!" jener Botschaft angeschlossen. Heute, nachdem ich diese höchst persönlich an mich gerichteten Zeilen von Yasmin gelesen habe, baut sie sich wieder richtig plastisch vor meinem geistigen Auge auf und ich stelle mir vor, wie sie mir aufmunternd zuzwinkert.
Ist es nicht genau DAS, was passieren soll, wenn man nach so langer Zeit auf intime Notizen stößt, die von einer Freundin aus früheren Tagen stammen? Ja, genau das soll passieren. Sie hat das erreicht, was sie wollte. Also denke ich gerade eben wieder mit einem Lächeln im Gesicht an Yasmin und vergesse sie nicht. Sogar sicher nicht. Auch frage ich mich, ob sie vielleicht schon angebracht ist, und was sie sonst noch in ihrem Leben treibt.

Poesiealben (auch Stamm- oder Freundschaftsbücher genannt) haben's in sich. Sie gelten als wahre Schatztruhen was Erfahrungen, Erkenntnisse, Lebensweisheiten, Zitate, Lehrsätze, Denksprüche und/oder einfache Reime anbelangt – die (und das ist das Paradoxe dran) von jungen Menschen geschrieben sind, die noch ganz wenige solcher Erfahrungen am eigenen Leib gemacht/verspürt haben. Stammbücher sind ganz besonders und auch die Freunde, die sich darin verewigt haben, damit sie NIE, NIE, NIE in Vergessenheit geraten, sind detto ganz besonders. Andernfalls hätte man ihnen das Buch sicher nicht in die Hand gedrückt und sie um einen Eintrag gebeten, der fehlerfrei eigentlich so lauten müsste:

"Will dich mal ein Junge küssen,
sei nicht gleich so aufgebracht,
Mutti brauchts ja nicht zu wissen,
Vati hats ja auch gemacht."

MENSCHEN DA DRAUßEN! SCHICKT UNS EURE LIEBSTEN STAMMBUCHEINTRÄGE AUS FRÜHEREN ZEITEN! - DIE BESTEN WERDEN PRÄMIERT!

Kennt jemand bessere Poesiealbumsprüche?

Das Glück ist wie ein Omnibus,
auf den man lange warten muß,
und kommt er endlich angewetzt,
ruft der Schaffner: "Schon besetzt!"

* * *

Ich wollt, ich wär' ein Elefant,
ich würde jubeln laut!
Mir wärs ja nicht ums Elfenbein -
nur um die dicke Haut!

Wenn wir schon beim Thema Katzen wären...


...als absolute Katzennärrin hat GeniedesMontAgnes mit Ihrem zuckersüßen Bildchen bei mir komplett ins Schwarze getroffen. Diese herzigen Katzerln mit Ihren schwarzen Punkterln bringen mein Herzerl zum Springen...wenn da nicht der Hund drauf wäre (ja, ich habe die Message verstanden).

Und weil es vielleicht außer mir noch andere Katzen-Fans und -Fäninnen gibt, möchte ich Euch heute ein ganz besonderes Schmankerl vorstellen

ABER bevor Ihr dort hin klickt lest gefälligst meinen Post FERTIG!


miauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaa
uuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaum
iaaaaaaauuuuuuuuuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuu
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
miauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaa
uuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumi
aaaaaaauuuuuuuuuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuu
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
Ich verabschiede mich für die nächsten 10 Tage ins sonnige Spanien - wo es von diesen ausgemergelten, verhungerten Katzen-Viecherln nur so wimmelt - "gor ned sche"...ich werde berichten. miaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuumiaaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
uuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumi
aaaaaaauuuuuuuuuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuu
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
miauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaaaa
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
maumaumauuumaumaumaumiaaaaaaaaauuuuuuumiauuuuuuuumaumaumaumiaaaaaa
FERTIG

Dienstag, 24. April 2007

Was heißt hier "wie Hund und Katz" ?!?!

Beim Anblick dieses Bildes beißt sich DER HUND respektive DIE KATZE ehrlich in den Schwanz! Oder aber wird der Hund in der Pfanne verrückt.
Aber letzteres auch nur bei den Chinesen...Lecker!

GEGENDARSTELLUNG!!!


Auf meinem Küchenfach im ehemaligen deutschen Wohnheim prangte ein Jahr lang stolz ein Artikel aus der renommierten "Süddeutschen Zeitung" mit dem Titel: "Österreicher und Spanier haben den besten Sex". Nicht nur stehen wir da an erster Stelle, sondern auch noch Seite an Seite mit den Spaniern, denen man ja von "Natur aus" ein gewisses
Maß an Leidenschaft zuspricht -- ( "die feurigen Spanier" )--,

während im Ausland die Erkenntnis "Ah, ein Österreicher!" meist von einem Lachen begleitet wird- so, als wäre es entweder besonders lustig, einen Österreicher zu treffen, oder als wäre der Österreicher an sich schon ein Grund zum Lachen. Ganz herausfinden konnte ich es leider nie, wie sich das denn von innen anfühlt, einen Österreicher von außen zu betrachten. Vielleicht wären die Schweizer ein guter Vergleich: Jede Begegnung mit einem/r Schweizer/in löst auch bei mir ein Augenbrauenhochziehen aus, und, ich möchte nicht lügen, aber es kann sogar sein, daß mir dann ebenfalls der Satz: "Aaah, aus der Schweiz!" entfährt. Allerdings nicht mit diesem überheblichen Lachen, daß einem eben etwas ungemein Lachhaftes an der Tatsache suggeriert, Österreicher zu sein- eher mit einem kuriosen Interesse- die Schweiz ist ja wohl eher so etwas wie das Tibet Europas, sie ruht so geheimnisvoll in sich, dort mitten in den Bergen, die BewohnerInnen sind wunderschön anzuschauen und es scheint ihnen eine seltsame Mischung aus Nationalstolz und Minderwertigkeitskomplex innezuwohnen, sie sind gleichzeitig Kosmopoliten und weltfremd... (Ach, wie viel Spaß es doch macht, sich endlich wieder in völlig politisch inkorrekten Pauschalisierungen und Nationalitätenbeschreibungen zu ergehen-- solange es sich nur um rassistisch nicht so schwer verfolgte Schweizer handelt, darf man da seinem romantischen, unaufgeklärten Völkerschwelgereien noch freien Lauf lassen...). Was mich gerade brennend interessierte: Wie würde ich wohl, ganz spontan und aus dem Bauch heraus, auf die Begegnung mit einem Luxemburger- oder einem Liechtensteiner- reagieren? Und wie ist wohl deren Sexleben? Wie paart es sich in einem Kleinststaat? Hat man dort beim Fast-Dating (wobei ich das "Fast" hier deutsch auszusprechen pflege) nach drei Mal alle Einwohner durch?
Nein, das würde mich natürlich auf gar keinen Fall interessieren. Das sind genau die Dinge, die ich mißbilligend überfliege, wenn ich wieder einmal (da ich eine nicht vorher geplante U-bahn-fahrt ohne selbst mitgebrachte Literatur antreten muß, versteht sich) genervt das VOR-magazin oder eine andere Gratis-Zeitung durchblättere, und mir denke: ach, wie schön, daß mein verquertes Leben noch nie in so eine Statistik hineingepaßt hat. Wenn eine solche allerdings in der "Süddeutschen Zeitung" veröffentlicht wird, ist das dann doch ein hinreichender Anlaß zu einem Schulterschluß mit den in Liebesdingen angeblich so talentierten Spaniern. Und wenn ihr erst meine spanischen Mitbewohner kennengelernt hättet: Athletisch und fein geschnitten wie antike griechische Plastiken, temperamentvoll wie... junge Stiere auf der Weide (irgendwo drehen sich sämtliche Metaphern im Grabe um), und so randvoll mit Testosteron, dass die Mädels sogar beim ungeschminkten Kaffeekochen im Schlafanzug Angst davor haben mußten, gleich direkt zwischen den verdreckten Herdplatten eine spanische Invasion zu erleben. Da stellt man sich als ein wenig blasser Österreicher mit polnischer Großmutter doch gern daneben und sagt: "Nastrovje!" Oder "Sers!". Oder sowas ähnliches. Und ihr könnt gerne meine Mitbewohner fragen: Ich habe alles getan, um diesem kleinen Artikel auf meinem Küchenfach den real erlebbaren Beweis hinterherzuschicken. Nicht mit Absicht, natürlich. Man merkt ja doch erst, wie dünn die Wände sind, wenn einem in der Früh die Zimmernachbarn gleichzeitig mit dem Blick ausweichen, ein latentes verzweifelt-irritiertes Lächeln um die Lippen haben und dazu noch reichlich unausgeschlafen aussehen. Tja. Der eine oder andere wird wohl nachdenklich vor meinem Küchenfach gestanden haben und das nächste Mal, wenn er einem/r Österreicher/in begegnet, wohl mit wesentlich mehr Respekt, wenn nicht sogar einem erschrockenen Satz nach rückwärts reagieren. Ach ja: Zu den VorarlbergerInnen hätte ich ja im übrigen auch noch einiges zu sagen. Aber dazu ein anderes Mal.

Freitag, 20. April 2007

Wenn Sex unglücklich macht...

Kondomproduzent und Sex Survey-Auftraggeber Durex wagte einen Blick in Österreichs Schlafzimmer und stellt anhand der kürzlich präsentierten "Studie zu sexuellen Einstellungen und Verhaltensweisen in Österreich" fest: Die Menschen hierzulande (konkret: 43 Prozent!) sind mit ihrem Sexleben unzufrieden!

So ergibt der Local Report, dass

STRESS der Lustkiller Nummer 1 ist!

die Österreicher unterdurchschnittlich „gut“ abschneiden, was die Dauer des Aktes betrifft (16 Minuten)

es innerhalb der Landesgrenzen im Schnitt nur 105 x im Jahr zur Sache geht

"es" in Vorarlberg häufiger (120 x) passiert als im Burgenland (91 x) - Ab nach Vorarlberg !!!

es gerade die Vorarlberger mit dem Thema Treue am wenigsten genau nehmen. Also wieder back to Vienna...

Im Unterschied zu den einfallslosen DÄNEN brauchen unsere Landsmänner (und - frauen) aber keinen „Sex-Atlas“, der für sie die attraktivsten/verschwiegenen Örtchen in freier Natur für die Stunden zu zweit verzeichnet.

Im Unterschied zu den JAPANERN, die nur 48 x im Jahr Zeit dafür finden, ist unser Wert schon richtig ansehnlich.

Ergebnisse hin, Ergebnisse her: Die Pandabären in Schönbrunn scheren sich einen Dreck drum und lassen's ordentlich krachen. Offenbar haben die längst gecheckt, dass Sex ohnehin überbewertet wird. Herr und Frau Österreicher sollten sich an den beiden mal ein Beispiel nehmen...

Mittwoch, 18. April 2007

Ach Gott, fang doch das Licht!

Eine Hommage an KAREL GOTT.

ER, der längst korrekt betitelte "Gott unserer Jugend(-sünden)" kommt Mitte Mai 2007 nach Wien!

Ich weiß, das was ich hier mache, ist KEIN Freundschaftsbeweis, aber ich mach's trotzdem und verlautbare: Auch Frechdaxxx hat seine Songs damals inbrünstig ins Himmelreich geschmettert, dass es eine reine Freude war. Gemeinsam haben wir seine (und Darinkas... ???) größten Hits vor einem auserlesenen Freundeskreis mit Leibeskräften zum Besten gegeben:

Fang das L-l-l-l-icht, hal-l-l-l-t es fe-e-e-st, für den Ta-a-a-g, an dem die Hoffnung, dich verl-l-l-ä-ä-ä-sst...oder
Maja fl-l-l-iegt durch ihre Wel-l-l-l-t, zeigt uns das was ihr gefäll-ll-ll-t.

Diese gottgegebene Stimme werde ich nie nie nie vergessen! So eindringlich und so l-l-l-eiwand singt nur einer: KAREL-L-L!

Dienstag, 17. April 2007

Produkt der Woche


Wenn außer mir noch jemand eine Ahnung hat
was das ist bzw. sein könnte - ab damit in den
Kommentar! Bin mal gespannt...
Die Auflösung findet Ihr demnächt HIER!